Die besten Tauchcomputer im Test & Tipps

Ein Tauchcomputer dient der Vermeidung von Dekompressionsunfällen, wie sie durch ungünstige Druckverhältnisse unter Wasser verursacht werden können. Dabei sammeln sich Gasblasen im Körper, die zu ernsthaften Verletzungen führen können. Noch immer wird in der Ausbildung die Planung von Tauchgängen anhand Tauch- oder Depressionstabellen gelehrt.

Der kleine, wie eine Armbanduhr aussehende Computer liefert jedoch wichtige Daten während des Tauchgangs. Es gibt Modelle mit unterschiedlichstem Funktionsumfang, weshalb ein Tauchcomputer Test vor dem Kauf sinnvoll ist.

Taucher mit einem Tauchcomputer

Ein Tauchcomputer Test lohnt sich zu lesen

Die Modelle unterscheiden sich in den Kosten und in der Ausstattung. Zu den wichtigsten Funktionen zählen unter anderem die Messung der Tauchtiefe und -zeit, der Wassertemperatur, der Aufstiegsgeschwindigkeit sowie des Flaschendrucks. Für einen Anfänger sind diese Daten völlig ausreichend. Profis, die kompliziertere Tauchgänge durchführen, benötigen zur Sicherheit weitere Messungen.

Mit einem Tauchcomputer Test vor dem Kauf ist gewährleistet, dass Ihr Modell die erforderlichen Funktionen beherrscht, zugleich können Sie die Preise vergleichen. Entsprechende Möglichkeiten finden Sie auf unserer Seite – sowie weitere Tipps & Informationen die wir ebenfalls online stellen!

Die besten aus unserem Tauchcomputer Test-Vergleich

Cressi Dekompression Tauchcomputer Giotto Diving Computer, Schwarz/Blau, KS740052
  • Dual-Mix-RGBM-Algorithmus von CRESSI
  • Möglichkeit zur Anzeigeneinstellung (Tiefenanzeige und Timer).
  • Deep-Stop-Funktion kann an- und ausgeschaltet werden.
  • Display mit auswechselbarem Schutzschirm.
  • Batteriewechsel vom Benutzer durchführbar.
Oceanic Geo 2.0 Tauchcomputer weiß
  • Max. Rechentiefe 100 m
  • Höhenanpassung 600 - 4200 m
  • Aufstiegsgeschwindigkeit Variabel, 3,3 - 9 m/min und 6,4 -18 m/min
  • LCD Display Hintergrundbeleuchtung
  • Optisch und akustisch Alarme
Cressi Dekompression Tauchcomputer Giotto Diving Computer, Schwarz/Rot, KS740058
  • Dual-Mix-RGBM-Algorithmus von CRESSI
  • Möglichkeit zur Anzeigeneinstellung (Tiefenanzeige und Timer).
  • Deep-Stop-Funktion kann an- und ausgeschaltet werden.
  • Display mit auswechselbarem Schutzschirm.
  • Batteriewechsel vom Benutzer durchführbar.

Luftintegriert oder nicht?

Ein wesentlicher Unterschied bei Tauchcomputern liegt in der Art der Messung des Flaschendrucks beziehungsweise -inhalts. Ein luftintegriertes Modell ist über einen Schlauch, alternativ über einen Sensor am Atemregler und Sender mit der Flasche verbunden und misst fortlaufend den verbleibenden Sauerstoffvorrat. Ein nicht luftintegriertes Modell misst über ein zusätzliches Gerät, als Finimeter bezeichnet, den Druck in der Flasche.

Letztere sind meist etwas günstiger als luftintegrierte Tauchcomputer, werden jedoch auch aus einem weiteren Grund gelegentlich bevorzugt: Ein senderbetriebener luftintegrierter Computer ist, insbesondere in Salzwasser, störungsanfällig und könnte ausfallen, die Nutzung eines Zusatzgerätes gilt als sicherer. Wer dennoch die Funktionen nicht missen möchte, kann sich oft den Dekompressionstauchcomputer auch ohne Sender kaufen.

Die meeresdecke beim Tauchen

Geeignete Anfängermodelle unter den Tauchcomputern

Zu den Grundfunktionen eines Gerätes für Anfänger zählt die Uhrzeit, ein Tiefenmesser, welcher die aktuelle sowie gegebenenfalls die durchschnittliche und die maximale Tauchtiefe anzeigt. Ebenfalls nicht fehlen sollte die Messung der Tauchzeit – sie dient dazu, anschließend ein Profil zu erstellen. Das Gerät sollte außerdem die Wassertemperatur messen. Eine Beleuchtung des Displays darf natürlich nicht fehlen.

Tauchcomputer für Anfänger im Ratgeber

Für die ersten Tauchgänge sind die Grundfunktionen sicher ausreichend, dennoch gibt es weitere sinnvolle Features, die Sie unterstützen können.

Dazu zählen die optische oder akustische Warnung bei einem zu schnellen Aufstieg, die Anzeige von Tiefen-, Dekompressions- und Sicherheitsstopps sowie die verbleibende Nullzeit. Dabei handelt es sich um den Zeitraum, in dem Sie ohne einen Dekompressionsstopp zwecks Druckausgleich zur Wasseroberfläche auftauchen dürfen. Je nachdem, wo Sie tauchen, kann auch ein integrierter Kompass sinnvoll sein.

Checkliste: Grundfunktionen beim Einsteiger Tauchcomputer

  • Angabe der Aufstiegsgeschwindigkeit
  • Dauer der Oberflächenpause
  • Uhrzeit Anzeige
  • Angabe der Tiefe
  • Tauchzeit-Messung
  • Anzeige der Wassertemperatur
  • Gut lesbares & beleuchtetes Display
  • lange Batterielaufzeit
  • Batterie sollte leicht zu tauschen sein

Empfehlenswert & günstig sind Mares oder auch Suunto Tauchcomputer.

Tauchcomputer für Profis

Profitaucher können auf die Grundfunktionen nicht verzichten und benötigen im Gegensatz zum Anfänger auch zwingend die eine oder andere Zusatzfunktion, während bei den ersten Tauchgängen die Standardmessungen durchaus genügen. Verschiedene Tauchgänge erfordern allerdings noch speziellere Messungen. Im Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr und beim Militär kommen zum Beispiel Kreislauftauch- und -atemgeräte zum Einsatz. Hier werden einem Tauchgang unterschiedliche Gasgemische verwendet, was eine Echtzeitüberwachung unter anderem des Sauerstoffgehalts erforderlich macht. Diese ermöglicht auch die optimale Sauerstoffversorgung eines Verletzten, wenn nur eine kleine Gasflasche verfügbar ist.

Profis und Fortgeschrittene greifen oft zu einem Tauchcomputer von Galileo. Beachtet jedoch werden sollte, dass hier auch die Preise deutlich höher sind, als es die bei Einsteiger-Geräten sind.

Weitere Funktionen im Überblick

Reichen Ihnen die Funktionen eines Anfängermodells nicht aus, können Sie auf einen Tauchcomputer mit einer erweiterten Ausstattung zurückgreifen.

Tauchcomputer für Profis im Test

Hier gibt es zum Beispiel solche, die die Einstellung des Wasserspiegels ermöglichen. Dies ist sinnvoll, wenn Sie in Gewässern tauchen, die sich mehr als 700 Meter oberhalb des Meeresspiegels befinden, zum Beispiel Bergseen. Eine Flugverbotszeit warnt Sie, vor einem ausreichenden Druckausgleich nach einem Tauchgang ein Flugzeug zu nutzen.

Eine Logfunktion speichert die Daten mehrerer Tauchgänge, um diese später abzurufen und auszuwerten. Der Übertragung dient meist eine USB-Schnittstelle, über welche je nach Modell auch eine Aktualisierung der geräteinternen Software möglich ist. Beliebige Zusatzfunktionen wie ein Herzfrequenzmesser oder ein Wecker können den Funktionsumfang abrunden und haben sich auch im Tauchcomputer Test als äußerst nützlich erwiesen.

Qualitätsmerkmale & Unterschiede
Was Ihnen unser Tauchcomputer Test noch alles zeigt

Ein Tauchcomputer Test im Internet gibt Ihnen nicht nur Aufschluss über den Funktionsumfang und die Kosten der Geräte, sondern auch über die Qualität und den Komfort. Welche Größe und Form das Display haben soll, ist Geschmackssache. Bedeutsamer ist, wie die primären und sekundären Informationen angezeigt werden. Als primär werden die für den Tauchgang relevanten Daten bezeichnet, diese sollten möglichst groß dargestellt werden und gut ablesbar sein. Sekundäre Informationen wie die Uhrzeit oder die Wassertemperatur können kleiner angezeigt werden. Daneben ist eine lange Batterielaufzeit sinnvoll, außerdem sollten Sie diese selbst austauschen können. Nachdem Sie also entschieden haben, welcher Funktionsumfang Ihnen wichtig ist, hilft Ihnen ein Tauchcomputer Test bei der Auswahl eines geeigneten Gerätes.

Wer sich die Hersteller für Tauchcomputer näher anschauen möchte, dem empfehlen wir unsere Marken-Test Seiten:

Buchempfehlungen und Tipps für Taucher

Unser aktueller Tauchcomputer Check soll ihnen nicht nur die besten Dekompressionstauchcomputer vorstellen sondern auch mit nützlichen Tipps rund um das Thema Tauchen bei Seite stehen. Gerade Anfäger tun sich in diesem Bereich besonders schwer.

Tauchausrüstung im Test
Was sie als Einsteiger zum Tauchen benötigen

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